New York Marathon

Einzigartig, größer, glitzernder – New York ist die Stadt der Superlative und immer eine Reise wert, zum Marathonwochenende aber noch attraktiver und pulsierender als sonst: über 50.000 Läufer machten den New York City Marathon  zum größten Marathon der Welt. Wer träumt nicht davon, einmal unter den Auserwählten zu sein und beim legendären New York City Marathon zu starten?
Ein  unvergesslicher  Marathonlauf durch die 5 Stadtteile New Yorks. Fünf Brücken, 40.000 freiwillige Helfer, 2 Millionen Getränkebecher und über 2 Millionen Zuschauer – Faszination pur auf 42,195 km! Die Stimmung ist überschäumend und die Millionen New York Marathon Zuschauer sind fantastisch. Als Marathonläufer muss man einmal im Leben New York gelaufen sein!

 

Am Mittwoch gegen 16:00 endlich in Hotel in New York angekommen sind Cico Daldrup und ich gleich mit unserem Besichtigungsprogramm gestartet. Manhattan mit einigen seiner Sehenswürdigkeiten wurde gleich erkundet.

Abends fielen wir dann erschöpft ins Bett.

Nachdem wie zwei weitere Tage Manhattan unsicher gemacht hatten, ging es am Freitag zur Marathonmesse in einer riesigen Kongresshalle. Hier gab es neben den Startunterlagen natürlich reichlich zu kaufen und zu sehen.

Samstagabend stand dann der Besuch der Pasta-party an. Dazu war im Central Park ein riesiges Zelt aufgebaut. Auch hier war alles unbeschreiblich groß, auch die Pasta-Portionen!

 

Dann endlich Sonntag:  6:00 Uhr  wurden wir mit Bussen am Hotel abgeholt und zum Startbereich an die Verrazano - Bridge gebracht.

Hier gab es drei "Startdörfer" für die unterschiedlichen Startzeiten. Auch gab es dann dort ein anständiges Frühstück.

Der Startschuss erfolgte für unsere Gruppe um 9:50.

Als alle Läufer ihren Startbereich erreicht hatten wurde von einer Sängerin die amerikanische Nationalhymne gesungen. Im Anschluss gab es eine Schweigeminute für die Opfer des letzten Terroranschlages in NY.

Absolute Stille bei ca. 50.000 Menschen. Im Anschluss flogen 3 Schwerlasthubschrauber in einem Formationsflug über unsere Köpfe. Dann ging es  unter den Klängen von "New York, New York" von Frank Sinatra endlich los.

Das waren schon sehr ergreifende Momente.

 

Nun ging es los durch alle 5 Stadtteile von NY. Die erste Herausforderung war gleich die Verrazano - Bridge mit 60 HM. Dann ging es durch die Straßen von  Brooklyn und Queens. Gesäumt von tausenden begeisterten Anwohnern und Fans.

Eine wahnsinnige Stimmung.

Nach der Überquerung der Queensboro - Bridge ging es nach Manhattan rein. Trotz des einsetzenden Nieselregens, konnten wir

die Skyline von Manhattan bewundern. Wir bogen auf 1st. Ave. Richtung Bronx ein. Auf der ca. 6 km langen und 6 Spurigen  Straße erreichte die Stimmung einen weiteren Höhepunkt.

Einfach unfassbar.

Nach einer kurzen Schleife durch die Bronx und Harlem ging es die 5st.Ave. herunter nach Downtown. Dann kam endlich die

Abbiegung in den Central Park. Jetzt  waren es nur noch ca. 6 km zu laufen. Die Strecke war auch  hier sehr wellig und damit nicht einfach zu laufen.

Aber auch hier halfen die Begeisterung und die Anfeuerungsrufe des Publikums über die letzten Kilometer hinweg.

Dann endlich der letzte Rechtsknick am Columbus- Circle und das Ziel war nahe.

Wir hatten am Tag vorher den Zielbereich mit dem Fahrrad erkundet und wussten so was uns erwartet.

Im Zielbereich waren riesige Tribünen aufgebaut. Sie waren, trotz des nicht so tollen Wetters, bis auf den letzten Platz gefüllt.

Es folgte ein grandioser Zieleinlauf. Wir wurden gefeiert und beglückwünscht ohne Ende.

Das waren 42 km pure Gänsehaut. Ein einmaliges Erlebnis  

 

Beide waren wir auf Grund fehlenden Trainings, mit unserer erreichten Zeit sehr zufrieden.

Zumal die Zeit bei den Amerikanern nicht so wichtig ist. Für sie zählt nur  " gefinished"

Auch Tage später sah man immer noch Läufer mit ihrer Medaille herum laufen.

Stolz ohne Ende.

Sie wurden immer wieder  von fremden Leuten zu ihrem Erfolg beglückwünscht.

Es war eine unbeschreiblich tolle und unvergessliche Woche.

 

Das muss man erlebt haben

 

Von Herbern, über Bottrop, bis nach New York

 

Von Herbern, über Bottrop, bis nach New York gingen Athleten des Lauftreffs Lüdinghausen am Wochenende an den Start.Eine glänzende Leistung zeigte Karl Berndstrotmann beim New York-Marathon, wo über 50.000 Teilnehmer beim weltweit größten Marathon am Sonntag gemeldet waren. Er erreichte das Ziel im Central Park von New York nach guten 3:30:30 Stunden. Berndstrotmann zeigte damit einmal mehr, welche Leistung er immer noch vollbringen kann. Bei leichtem Nieselregen passierte er die 5 km nach 23:57 min, 10 km waren in 47:17 min absolviert und die Halbmarathonmarke stoppte ihn nach 1:40:56 Stunden heraus. Auf dem welligen Kurs in New York, der über viele Brücken und durch die Schluchten von Manhattan geht, konnte er dann zwar das hohe Tempo nicht ganz halten, doch 3:30:30 Stunden sind auf dem nicht leichten Streckenverlauf  äußerst bemerkenswert. „So eine Stimmung habe ich noch nicht erlebt. Ich habe Schwielen an den Händen vom Abklatschen“, schrieb Berndstrotmann nach dem Zieleinlauf. Dagmar Meyer nahm beim Herbstwaldlauf in Bottrop noch ein paar Kilometer mehr unter die Füße. Sie erreichte über die 50 Kilometer nach 5:12:42 Stunden das Ziel an der Zeche Prosper Haniel. Damit belegte sie Rang 20 bei den Frauen und wurde 123 von 214 Finisher in der Gesamtwertung. Über die 25 Kilometer lief Sascha Köcher nach 2:34:57 Stunden als 412. von 581 Finishernüber die Ziellinie, dicht gefolgt von Melanie Meyer (2:36:35, 427.) und Bernd Jakob (2:36:36, 428.), beide vom SC Union 08. Beim Westerwinkellauf in Herbern landete Andreas Koch in 40:03 Minuten auf Platz 12 über 10 KM. Matthias Kleinert benötigte 48:46 Minuten (Rang 65).

Laufwochenende in Budapest und Düsseldorf

„Das war der härteste  Marathon, den ich je gelaufen bin“, war der erste Kommentar von Manfred Neuhaus vom Lauftreff Lüdinghausen, der mit seinen Söhnen Max und Patrick beim 32. Marathon in Ungarns Hauptstadt Budapest am Sonntag gestartet war. Die äußeren Bedingungen waren für das große sportliche Familientreffen ideal.Sonniges Wetter, kein Wind, von ein paar Rampen abgesehen eine recht ebene Streckenführung, die an vielen geschichtsträchtigen Gebäuden aus der KuK-Zeit links und rechts der Donau entlang führte. Max Neuhaus war angesichts seines geringen Trainingsaufwandes mit der Zeit von 3:13:31 Stunden zufrieden.
Damit belegte er im Feld der 5413 Finisher einen guten 234. Platz. Für Vater Manfred lief es bis Kilometer 26 nach Plan, bis ihn Krämpfe zu Gehpausen und einigen Stopps zwangen. Er erreichte nach 4:45:14 Stunden das Ziel, schaffte es aber in der Altersklasse M 70 noch auf einen dritten Platz unter zehn Läufern in dieser Wertung.  Patrick Neuhaus hatte sich für die Distanz über 30 Kilometer gemeldet, die er in 3:00:13 Stunden als 346. von 1164 Läufern absolvierte.
Tolles Wetter und eine schöne Strecke entlang des Rheins bestimmten den zweiten Halbmarathon von Düsseldorf nach Duisburg, bei dem Anja Kriens vom Lauftreff am Start war.  Sie überquerte nach 1:56:20 Stunden die Ziellinie und belegte Platz 201 im Feld der 964 Frauen.

Essen Hückelhoven und Oxford

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf ein sehr erfolgreiches Wochenende blicken die Athleten des Lauftreffs Lüdinghausen zurück.
Beim ältesten deutschen Marathon „Rund um den Balderneysee“ in Essen gab es gleich drei Platzierungen in den Top 50.
Dagmar Meyer verbesserte ihr persönliche Bestleistung deutlich auf fantastische 3:53:32 Stunden.
Damit kam sie auf Platz 27  (4. AK W 35) im Frauenfeld ins Ziel.   Jürgen Bathen verbesserte seine Bestzeit um 12 Minuten auf hervorragende 3:12:18 Stunden.
 Das bedeutete am Ende Platz 43 (12. M 45) im Feld der über 700 Finisher.
 Andreas Koch lief  in 3:05:53 Stunden als 33. (7.  AK M 45) ins Ziel unterhalb der Villa Hügel. Die flache und durchgehend asphaltierte Strecke führte
 zweimal um den Balderneysee (Seerunde 17,2 km) mit einer zusätzlichen Wendeschleife in der ersten Runde.
 Nach anfänglichem leichten Regen und Temperaturen um 12 Grad war es später trocken und es zeigte sich sogar ab und zu die Sonne.  
Gleich zwei Plätze auf dem Siegertreppchen gab es beim Halbmarathon in Hückelhoven.
 Bei seinem ersten Lauf über die 21,0975 Kilometer siegte Thomas Pliquett in 1:43:51 Stunden in der AK W 50 und belegte Platz 17 im Gesamtklassement.
 Katja Kopperschläger finishte in 1:45:14 Stunden. Damit kam sie auf der landschaftlich sehr schönen, aber recht anspruchsvollen Strecke als schnellste Frau im Feld
 auf Rang 20 im Gesamtfeld ins Ziel.
 Matthias Kleinert hatte sich für den Halbmarathon im englischen Oxford entschieden.
 Die Strecke, die von vielen Zuschauern gesäumt wurde, führte auf mehreren Schleifen durch die Stadt und den Campus der berühmten Universität.
 In 1:47:25 Stunden absolvierte er den Marathon. Im Feld der 8375 Finisher landete Kleinert auf Platz 1917.